
Die häufigsten Fehler bei freien Trauungen – und wie ihr sie ganz entspannt vermeidet
- Julia Kerber

- vor 6 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Wenn ihr euch für eine freie Trauung entscheidet, trefft ihr eine wundervolle Wahl.
Eine, die euch nicht nur ganz viel Freiheit schenkt, sondern auch Persönlichkeit und Nähe.
Und genau darin liegt manchmal auch die kleine Herausforderung.
Denn wo es keine festen Regeln gibt, gibt es auch viele Möglichkeiten, sich zu verlieren.
Oder Dinge zu planen, die sich am Ende gar nicht mehr nach euch anfühlen.
Deshalb möchte ich heute ein paar der häufigsten „Fehler“ mit euch teilen – wobei ich dieses Wort eigentlich gar nicht so gern benutze.
Es sind eher kleine Verbrsserungsmöglichkeiten.
Und die lassen sich wunderbar vermeiden.
Zu viel Programm – und zu wenig Gefühl
Manchmal entsteht bei der Planung der Wunsch, die Trauung „besonders“ zu machen.
Noch ein Ritual.
Noch ein Beitrag.
Noch ein Programmpunkt.
Und plötzlich ist die Zeremonie ziemlich voll.
Was dabei oft verloren geht: die Ruhe.
Die Momente dazwischen.
Das bewusste Erleben von euch und eurer Geschichte.
Meine Erfahrung: Weniger ist oft mehr.
Eine Trauung, die sich nicht nach euch anfühlt
Pinterest, Instagram, Hochzeitsblogs – überall gibt es Ideen.
Und ja, Inspirationen sind etwas Schönes.
Aber sie können auch dazu führen, dass man Dinge übernimmt, die eigentlich gar nicht zu einem passen.
Wenn ihr euch während der Planung fragt:
„Macht man das so?“ dann schaut euch an und fragt euch besser „Fühlt sich das wirklich nach uns an?“.
Leider kommt es auch oft vor, dass Dienstleister versuchen euch Dinge auf zu quatschen.
Noch eine Bar, noch mehr Snacks oder noch mehr TamTam.
Auch hier könnt ihr eine klare Grenze ziehen.
Es geht um euch und eure Hochzeit!
Nicht um die Gäste und auch nicht um eure Familie - NUR um euch!
Macht nur das, womit ihr euch wohlfühlen und womit ihr euch identifizieren könnt!
Die Akustik wird unterschätzt
Ein Punkt, der oft erst am Hochzeitstag auffällt:
Man hört nicht alles.
Draußen weht der Wind, Kinder lachen, Gläser klirren – und plötzlich gehen Worte verloren, die eigentlich so wichtig sind.
Deshalb ist eine gute Tonanlage kein „Nice-to-have“, sondern ein echtes Must-have.
Denn eure Geschichte soll gehört werden.
Das Eheversprechen wird aufgeschoben
„Das schreiben wir kurz vorher.“
Diesen Satz höre ich oft.
Und ja – manchmal klappt das.
Aber oft entsteht dadurch unnötiger Stress.
Eure Worte verdienen Zeit.
Ruhe.
Und vielleicht auch ein paar Gedanken mehr.
Fangt lieber früher an. Ohne Druck.
Kein Plan B (vor allem bei Outdoor-Trauungen)
Freie Trauungen finden oft draußen statt.
Und das ist wunderschön.
Aber: Das Wetter hat manchmal eigene Pläne.
Ein durchdachter Plan B gibt euch Sicherheit.
Und nimmt euch ganz viel Nervosität am Hochzeitstag.
Zu viele Erwartungen an „den perfekten Moment“
Viele Paare wünschen sich diesen einen perfekten Augenblick.
Ohne Versprecher.
Ohne Tränen.
Ohne Nervosität.
Und dann passiert… das echte Leben.
Ein Lachen zur falschen Zeit.
Ein zittriges Ja-Wort.
Ein kleiner Patzer.
Und wisst ihr was?
Genau das macht es perfekt.
Denn genau das seid ihr und daran werdet ihr euch ein Leben lang erinnern.
Das lustige „Ja“ Wort, den lauten Nieser oder den lustigen Versprecher.
Die Trauung wird als „Programmpunkt“ gesehen
Zwischen Getting Ready, Sektempfang und Party wirkt die Trauung manchmal wie ein Punkt auf einer Liste.
Etwas, das man „noch macht“, bevor es weitergeht.
Dabei ist sie so viel mehr.
Sie ist der Moment, in dem alles kurz still wird.
In dem ihr euch wirklich begegnet.
Zu wenig Vertrauen abgeben
Manche Paare versuchen, jedes Detail selbst zu kontrollieren.
Jeden Ablauf.
Jeden Moment.
Und das ist verständlich – es ist schließlich euer großer Tag.
Aber eine freie Trauung wird besonders dann wirklich schön, wenn ihr auch loslassen könnt.
Wenn ihr vertraut.
In euch.
Und in die Menschen, die euch begleiten dürfen.
Und was ich euch eigentlich sagen möchte
Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen.
Es geht darum, dass es sich für euch richtig anfühlt.
Dass ihr euch wiederfindet.
Dass ihr euch wohlfühlt.
Dass ihr diesen Moment wirklich erlebt.
Genau dabei unterstütze ich euch.
Ich helfe euch, Struktur zu finden, ohne euch einzuengen.
Ich gebe euch Orientierung, ohne euch etwas vorzugeben.
Und ich sorge dafür, dass eure Trauung genau das wird, was sie sein soll:
Euer Moment.
Wenn ihr möchtet, erzähle ich euch gern mehr darüber, wie wir eure freie Trauung gemeinsam gestalten können.
Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen.




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